
Afrika ist ein Kontinent der Hoffnung und nicht erst seit dem letzten G8-Gipfel Priorität der internationalen Gemeinschaft. Dennoch kommt die Aufmerksamkeit spät und die Unterstützung läuft langsam an. Vor allem die Jugend Afrikas wird wirtschaftlich und sozial nicht aufgefangen; ohne Zukunftsperspektiven verfällt die junge Generation in Resignation oder gefährdet die Stabilität der Region.
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Die Jugend muss gefördert und ermutigt werden, um sich für ihr Land einzusetzen und aktiv nach Chancen zu suchen. Gemeinsam mit Frauen ohne Grenzen organisierte die SWI Bewusstseinsbildungs- und Gesundheitsworkshops sowie Schwimmtrainings für 40 Frauen in Stonetown, der Hauptstadt von Sansibar.
In Zusammenarbeit mit professionellen Schwimmtrainerinnen des Österreichischen Wasserrettungswesens und des Österreichischen Jugendrotkreuzes wurden im Juli 2008 Schwimmkurse organisiert; damit werden Körperbewusstsein sowie Rückhalt und Zusammenhalt untereinander gefördert. Die Trainingseinheiten waren der ideale Hintergrund für Gesundheits- und Bewusstseinsbildungsworkshops, um HIV/Aids-, Hygiene- und Umweltbewusstsein zu stärken. Mit einem eigens entwickelten Trainingsprogramm wurden Mädchen und Frauen trainiert, um in der Folge als Community Workers in ihren Gemeinschaften tätig zu sein.
Bitte klicken Sie hier, um eine Reportage von Edit Schlaffer zu lesen. Sie war im Juni 07 in Tansania und auf Sansibar. „Erfolg. Made in Afrika?“ wurde im September 2007 in der Wochenzeitung Die Furche veröffentlicht.
Das Projekt wird vom Bundeskanzleramt / Sektion Sport, der OPEC Foundation und der McCaw Foundation gefördert
Gender Health from HIV to Violence: Women are Breaking the Silence
Internationale Konferenz am 26. Juni 2006 um 18 Uhr in der Wiener Städtischen Versicherung (Schottenring 30, 1010 Wien)
Weltweit haben Frauen aktiv Kampagnen und Projekte gegen HIV/Aids und Gewalt initiiert und entscheidende Veränderungen in Politik und Praxis erreicht. Die geplante SWI Konferenz wird vier führende Frauen aus Asien, dem Mittleren Osten und Afrika versammeln, Frauen, die Grenzen überschritten haben und im Kampf gegen HIV/Aids und Gewalt Zeichen setzen.
Sprecherinnen, AktivistInnen, PolitikerInnen, ParlamentarierInnen und Interessierte sind dazu aufgerufen, sich auszutauschen, Strategien zu diskutieren, neue Netzwerke zu bilden und Bewusstsein zu schaffen – die Hindernisse, die ein friedliches, gesundes und gleichberechtigtes Zusammenleben unterbinden, müssen aus dem Weg geschafft werden. Die Millennium Entwicklungsziele haben sich viel vorgenommen, wir wollen zur Erreichung der Ziele beitragen.
Die Veranstaltung bietet ein hochkarätiges Diskussionsforum und fördert den Dialog im Bereich Gender, Sexualität und Rechte – Lösungen für Frauen und Männer müssen gefunden werden, um HIV/Aids und Gewalt gegen Frauen effektiv zu bekämpfen.
Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit von Jugendlichen
Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und mit finanzieller Unterstützung der Magistratsdirektion der Stadt Wien für Auslandsbeziehungen (MA 6) konnte dieses wichtige Projekt im Jahr 2005 realisiert werden. Western Region gehört zu den ärmsten Regionen Kenias; Jugendliche haben kaum Zugang zu Sexualaufklärung und Kontrazeptiva. Im Rahmen dieses Projektes wurden insgesamt 5 Mini-Apotheken aufgebaut, ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Gesundheit in der Region. Der Zugang zu Kondomen, Kontrazeptiva und Basismedikamenten konnte deutlich verbessert werden. Die Mini-Apotheken werden von Jugendlichen geführt und bieten daher auch die Möglichkeit, ein kleines Einkommen zu verdienen. Die Apotheken sind an Jugendclubs angebunden und sind für die Jugendlichen zwischen 10 und 24 Jahren auch eine Anflaufstelle für Beratung und Aufklärung. Zudem fanden im Projektjahr 2005 Workshops zum Thema Verhütung und Medikamente sowie Schulungen für JugendberaterInnen statt.
Durchgeführt wurde das Projekt von der lokalen Organisation Nekeki, mit der die DSW bereits seit sechs Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Das von der DSW erbaute Jugendzentrum Nekeki Multipurpose Youth Centre, das neben Beratungs- und Gesundheitsdiensten auch über eine spezielle jugendfreundliche Klinik verfügt, konnte im Rahmen des Projekts mit Kondomen, Kontrazeptiva und Medikamenten ausgestattet werden – für viele Jugendliche in der Region ist dies die einzige Möglichkeit an derart lebenswichtige Produkte zu kommen.
„Bewusstseinsbildung im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit in deutschsprachigen EU-Mitgliedsstaaten, um zur Erreichung der Millennium Entwicklungsziele beizutragen und um Armut in Entwicklungsländern zu verringern“.
Als Partnerorganisation der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung/DSW arbeitet die SWI im zweiten Jahr an diesem EU-Projekt.
Ziel ist es, zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit – im Rahmen der Millennium Entwicklungsziele – beizutragen. Informations- und Bewusstseinskampagnen, Pressekonferenzen und Veranstaltungen werden organisiert, um PolitikerInnen, Jugendliche, Schulen, Organisationen, EntscheidungsträgerInnen etc. auf das Thema aufmerksam zu machen.